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MODERNES BELEUCHTUNGSKONZEPT

Denkmalgeschützte Gebäude stellen eine ganz besondere Herausforderung für Lichtplaner und Leuchtenhersteller dar. Im Fall der Klosterkirche Attel im oberbayerischen Landkreis Rosenheim sollte die Beleuchtung festlich sein, gleichzeitig sich im Bau aber harmonisch integrieren. 

Seit mehr als 1.200 Jahren thront die ehemalige Benediktinerklosterkirche über der Stadt Wasserburg am Inn. Heute ist es die Pfarrkirche St. Michael im Erzbistum München und Freising. Im Hauptschiff hängen nun zwölf Pendelleuchten der in der Farbe Weiß. Die Pendelseile sind durch die historischen Gewölbeöffnungen geführt und am Dachstuhl befestigt, zu Revisionszwecken können die Leuchten händisch heruntergelassen werden. Die Leuchten sollten mit passiver Kühlung auskommen, da Kühlungssysteme störende Geräusche verursachen könnten. 

Bei den Sonderleuchten handelt es sich um LED-Pendelleuchten mit getrennten direkten und indirekten Lichtanteilen. Durch die DALI-Vorschaltgeräte und einer Lichtsteuerung können die verschiedenen Lichtszenen abgerufen werden. 

Die Lichtwirkung sollte die sein wie sie, vielleicht auch früher mit Kerzen, möglich war. Das Licht sollte festlich, mit ausgewogener Schattigkeit und gleichzeitig nicht zu dramatisch sein. Bei der Lichtfarbe haben wir uns für 3.000 K entschieden.

Die beiden lichtlenkenden Reflektoren haben in diesem Fall einen Abstrahl- oder Halbwertswinkel von alpha 60°. Durch den breiten Ausstrahlwinkel gibt es eine gute Überlagerung der Lichtkegel zur gleichmäßigen Anstrahlung des Gewölbes und zur Beleuchtung des Gestühls im Hauptschiff.